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Als
Besitzer einer Wäscherei hatte meine Familie schon seit langem
mit Seifen zu tun. Ich aber machte etwas ganz anderes und wurde
Zahnärztin. Auf die Idee, Seifen herzustellen, bin ich später
durch die handgeschriebenen Rezepte meines Großvaters, eines Chemikers,
gekommen. In seinen Aufzeichnungen beschreibt er klassische Verseifungen,
wobei aus tierischen Fetten oder pflanzlichen Ölen und Natron-
bzw. Kalilauge Kernseife und Glycerin entsteht.
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Mein
Ansatz ist aber ein anderer. Ich stelle meine Grundseife nicht
selbst her, habe aber eine aus hochwertigen, pflegenden, nicht
tierischen Rohstoffen bestehende Seife gefunden.
Mein Hauptinteresse gilt den vielfältigen Formen, den herrlichen
Düften, die vorwiegend aus natürlichen ätherischen Ölen
komponiert werden, der endlosen Farbpalette und den pflegenden
Eigenschaften, die durch den Zusatz von z. B. Ziegenmilch,
Tonerde oder Sheabutter gesteigert werden können.
So
sind bei dieser reinen Handarbeit meiner Phantasie bei der Farb-,
Form- und Duftkombination keine Grenzen gesetzt.
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